010 – 15 ultimative Tipps um Selbstliebe zu praktizieren

15 Tipps um Selbstliebe zu praktizieren

Meine Liebe, im letzten Artikel schrieb ich darüber, warum es so wichtig ist, mit dir selbst liebevoll und behutsam zu sein und auf deine eigene, innere Kommunikation zu achten.

Solltest du diesen Artikel verpasst haben, so kannst du ihn dir hier gerne ansehen.

Hier aber nun die versprochenen 15 Tipps, wie du Selbstliebe praktizieren kannst.

1. Kenne und vergegenwärtige dir deine Stärken

Führe dir deine Stärken, Talente und Erfolge vor Augen. Wenn es dir schwer fällt, dir bewusst zu machen, was du richtig gut kannst, denke am besten an konkrete Situationen. Situationen, in denen du stolz auf dich selbst warst. Schreibe auf, was du dazu beigetragen hast. Fällt dir nichts ein oder solltest du denken, dass es derartige Situationen nicht gäbe, dann frage deine Familie oder deine Freunde nach deinen Stärken. Ich wette mit dir, du wirst zahlreiche Antworten erhalten.

2. Beobachte und zähme deinen inneren Kritiker

Wenn du wieder einmal zu hart mit dir selbst ins Gericht gehst und dich als Versagerin fühlst, betrachte die Situation objektiv, also von außen. Ändere einfach mal den Blickwinkel: wie würdest du reagieren, wenn das Gleiche nicht dir, sondern einer Freundin passiert wäre? Wetten, dass deine Einschätzung weniger gnadenlos ausfällt. Bei anderen Menschen reagierest du nämlich viel verständnisvoller, toleranter und entspannter als bei dir selbst.

3. Nimm Komplimente an

Was ist deine ernste Reaktion auf ein Kompliment? Ich möchte wetten, du fühlst dich beschämt. Hör damit auf, Komplimente und Nettigkeiten zu analysieren, zu hinterfragen und dich kleiner zu machen, als du bist. Es könnte nämlich durchaus sein, dass dein Gegenüber dich und dein Tun schlicht und ergreifend schätzt. Verabschiede dich also von Abwehrreaktionen und erfreue dich stattdessen einfach daran.

4. Vergleiche dich nicht mit anderen

Eine sehr effektive Methode, dein eigenes Selbstwertgefühl zu untergraben, ist der Vergleich mit anderen. Warum bin ich trotz harter Arbeit nicht so erfolgreich wie meine Kollegin? Warum bekomme ich mein Privat- und Arbeitsleben nicht so gut unter einen Hut wie meine Freundin? Warum kann meine Schwester essen, so viel sie möchte und ich kämpfe mit jeder einzelnen Kalorie?

Mit solchen Vergleichen erreichst du nur eines: dich unterlegen und minderwertig zu fühlen. Dabei tendierst du bei solchen Vergleichen dazu, die andere besser dastehen zu lassen, als es in Wahrheit der Fall ist. Du siehst nicht die Gesamtsituation, sondern nur den Bereich, in dem du dich unterlegen fühlst. Du musst nicht besser sein als andere. Du bist einzigartig und einmalig! Was gibt es Schöneres?

Also hör auf, im Vergleich mit anderen besser abschneiden zu wollen.

5. Belohne und feiere dich und deine Erfolge

Nimmst du dir Zeit, das zu feiern und wertzuschätzen, was du bereits erreicht hast? Oder konzentrierst du dich doch lieber auf deine Misserfolge? Entscheide dich jetzt, dies zu ändern. Erkenne jeden einzelnen deiner täglichen Erfolge – und sei er noch so klein und in deinen Augen unbedeutsam – an und feiere dich und diese schönen Momente. Es gibt schließlich keinen Grund, es nicht zu tun.

6. Lache über dich selbst

Lass ab von dem Bestreben, eine unfehlbare Frau zu sein. Auch du bist nur ein Mensch, der sich ab und an irrt und Fehler macht. So what? Nimm dich selbst nicht so ernst. Eine gelassene und unverkrampfte Haltung hilft dir, Herausforderungen anzugehen und dich deinen Ängsten zu stellen. Was soll schon groß passieren? Du bist total nervös im Gespräch mit dem Chef, verhaspelst dich, wenn du etwas sagst – und weiter? Ich verspreche dir: wenn du über dich selbst lachen und das Ganze mit Humor nehmen kannst, werden es die anderen auch tun. Humor hat eine unwiderstehlich ansteckende Wirkung. Und Lachen ist bekanntlich gesund 😉.

7. Gestehe dir zu, Fehler zu machen

Nimm dich nicht selbst auseinander, für Fehler, die dir unterlaufen sind. So  rüttelst du ständig an deinem Ego und nährst jede Menge Selbstzweifel. Das Kind liegt im Brunnen – okay. Glaubst du, du kannst daran noch etwas ändern, wenn du dich innerlich selbst zerfleischst? Ändere stattdessen deine Einstellung und deine Wahrnehmung von Fehlern. Sie sind die Möglichkeit zu deiner persönlicher Entwicklung und deinem Wachstum. Jeder macht Fehler und das ist normal. Entscheidend ist allein, dass du sie annimmst und erkennst, was dazu geführt hat und was du daraus lernen kannst.

8. Bereite dich auf stressige Situationen vor

Auch du hast sicherlich schon mal Situationen erlebt, die dein Selbstwertgefühl ins Wanken gebracht haben. Gehe gedanklich in eine dieser Situationen und spiele sie in deinem Kopf noch einmal durch. Beispielsweise dein Vorgesetzter, der häufig unfair und unangemessen in seiner Kritik ist.

Wie hast du in der realen Situation reagiert? Was hättest du gerne anders gemacht? Setze dir selbst eine klare Grenze, die andere nicht zu überschreiten haben. Lege dir die Worte zurecht, die du gerne entgegnet hättest. Dies ist eine wundervolle Übung, um dich auf unangenehme Situationen vorzubereiten.

9. Umgib dich mit positiven Menschen

„Zeige mir die 5 Menschen, die dir am nächsten stehen und ich sage dir, wer du bist!“ Umgibst du dich mit Menschen, die ständig nörgeln und jammern, wird das wahrscheinlich sehr schnell auf dich abfärben. Durch diese Negativität verlierst du die Fähigkeit, Dinge und Geschehnisse zu relativieren und in einem angemessen Kontext zu sehen. Lass dich daher lieber von positiven Menschen mit ihrer guten Laune anstecken.

10. Nimm dir ausreichend Zeit für dich

Plane feste Zeiten ein, in denen du nur das tust, was dir Freude und Spaß bereitet. Trage es dir als festen Termin ein. Diese Auszeiten sorgen für deine  Zufriedenheit und dafür, dass du dich wohl fühlst – und sie zeigen dir, dass du dir selbst wichtig bist.

11. Sei hilfsbereit

Indem du anderen Menschen hilfst und sie unterstützt, tust du dir selbst etwas Gutes. Ja, du liest richtig! Die Erfahrung, deinen Mitmenschen zu helfen, steigert dein Selbstwertgefühl enorm. Du fühlst dich wertgeschätzt, gebraucht, wichtig und gibst dir und deinem Leben Sinn und Halt.

12. Arbeite an deiner Körpersprache

Ein aufrechter Gang, die Schultern straff, das Kinn oben. Mache dich auch körperlich nicht kleiner als du bist. Deine Körpersprache verrät dich sofort. Und sie beeinflusst dein Empfinden, wenn du sie änderst. Probier es am besten gleich mal aus: stell dich aufrecht vor den Spiegel und fühle in dich. Du wirst dich gleich besser und selbstsicherer fühlen.

Trainiere dir nervöse Gesten, wie an deiner Oberlippe zu kauen oder dir durchs Haar zu streichen, wenn du sprichst, ab. Schaue deinen Gesprächspartnern in die Augen – am besten mit einem bezaubernden Lächeln. Du wirst sehen, wie sich deine Körperhaltung positiv auf dein Selbstbild auswirkt – vielleicht bist du im ersten Moment sogar selbst von dir überrascht. Übe Mimik und Gestik für den Anfang gerne erst einmal alleine vor dem Spiegel. Dann kannst du dich in deinem vertrauten Umfeld ausprobieren. Und wenn dir das gelingt… auf in die große weite Welt.

13. Baue Beziehungen auf

Wenn du in deinem Umfeld Menschen hast, denen du vertrauen kannst, die dich fördern und unterstützen, wirst du von innen heraus gestärkt. Sie geben dir das gute Gefühl, nicht alleine dazustehen. Die Tatsache, dass diese Menschen dich schätzen, stärkt dein Selbstbewusstsein und beeinflusst dein Selbstbild positiv.

Sprich gerne mit ihnen und bitte sie, dich darauf aufmerksam zu machen, wenn du in ihren Augen etwas gut gemacht hast.

14. Setze Grenzen und kommuniziere deine Wünsche

Übe konsequent, dich abzugrenzen. Es ist dein gutes Recht nein zu sagen, wenn du nein meinst. Zu allem immer ja zu sagen aus der Angst heraus, abgelehnt zu werden, lässt dich in der Achtung deiner Mitmenschen nicht steigen – im Gegenteil – sie werden deine Gutmütigkeit vermutlich ausnutzen. Stelle endlich deine Bedürfnisse und Interessen in den Vordergrund, denn es ist absolut in Ordnung, an dich selbst zu denken und für dein Wohlergehen zu sorgen.

Und wenn dich etwas am Verhalten anderer oder etwas an einer Situation stört, zögere nicht, dies klar anzusprechen. Sicherlich wird es dich im ersten Moment Überwindung kosten, doch du stehst damit für dich selbst ein.

15. Eine einfache Übung mit großer Wirkung

Stelle dich vor einen Spiegel, schaue dir dabei in die Augen. Mache dies für einige Minuten. Und dann sage deinen Namen und: „…, du bist eine tolle und wertvolle Frau. Du hast viele Stärken und Fähigkeiten. Du hast schon so vieles in deinem Leben erreicht und ich bin stolz auf dich. Ich liebe dich!“

Sei dir sicher, es wird sich merkwürdig anfühlen, dir peinlich sein und dir schlimmstenfalls richtig schwer fallen. Doch mit der Zeit und konsequenter Übung wird es immer leichter. Du wirst lernen, dich ganz und gar anzunehmen und dir immer öfter selbst ein Lächeln im Spiegel schenken können. Überwinde dich und bleib am Ball.

Das war´s für heute von „Lust, dich selbst wieder wachzuküssen?“, dem Blog für mutige Frauen. Ich hoffe, dass dich diese Tipps auf deiner Reise zu dir selbst ein klein wenig unterstützen können.

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Ich wünsche dir einen zauberhaften und leichten Tag und freue mich auf dich im nächsten Artikel „Wie Dankbarkeit dein Leben verändert“.


Alles Liebe,

deine Iris

Iris Noll Female Empowerment Coach
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