009 Wie redest du mit dir? – Was die eigene Kommunikation mit deiner Selbstliebe macht

Selbstliebe - eigene Kommunikation

Selbstliebe – es klingt so herrlich und wir alle sehnen uns danach. Und doch fällt es vielen Menschen schwer, sich selbst zu lieben.

Doch was hat nun die eigene Kommunikation mit Selbstliebe zu tun?

So, wie du dich selbst behandelst, behandelt dich die Welt.

Hast du dir schon einmal gesagt: „Ich finde mich richtig gut“? Dies ist ein kleiner Satz mit einer enormen Wirkung. Und dennoch eine Herausforderung, ihn dir selbst zu sagen und – noch viel schwieriger – ihn auch so zu meinen.

Dies hat mit Selbstakzeptanz, Selbstbewusstsein und natürlich mit Selbstliebe zu tun.

Was aber genau ist Selbstliebe?

Der erste Schritt in Richtung Selbstliebe ist dein Selbstbewusstsein. Dir deiner selbst bewusst sein bedeutet, dass du dir darüber im Klaren bist, was dich ausmacht. Du bist selbstbewusst, wenn du weißt, wer du wirklich bist.

Dann gibt es noch die Selbstannahme und das Selbstvertrauen.

Dabei geht es darum, dich selbst anzunehmen. Mit allem, was dich ausmacht. Mit deinen Talenten, deinen Fähigkeiten, deinen Eigenarten und auch deinen „Fehlern“.

Beim Selbstvertrauen entwickelst du dann ein Grundvertrauen in dich und in deine Stärken.

Dann gibt es noch das Selbstwertgefühl und die Selbstachtung. Hier geht es darum, zu erkennen, dass du wertvoll bist. Dass du es verdienst, von anderen und vor allem von dir selbst, gut behandelt zu werden. Frage dich: „Was bin ich wert?“.

All diese Teilkomponenten führen zur Selbstliebe.

Selbstliebe ist die Fähigkeit, dich liebevoll anzunehmen, dich zu achten, zu respektieren und dich mit allem, was dich ausmacht zu schätzen.

Wenn du dich also selbst liebst, fühlst du dich wohl in deiner Haut.

Menschen, die sich lieben, feiern sich an guten Tagen, verwöhnen sich an schlechten Tagen und trösten sich in traurigen Zeiten.

Doch wie so oft, alles beginnt in dir. Daher finde ich das Thema „innere Kommunikation“ so wichtig.

Behandelst du dich selbst so, wie du von anderen behandelt werden möchtest? Oder mäkelst du an dir rum? Sagst dir vielleicht: „Ich bin heute wieder total schusselig!“ oder „Boah, ich bin einfach zu blöd dazu!“?

Wenn nun dein Kind oder deine beste Freundin zu dir kommen und von einem Missgeschick erzählen – sagst du dann auch: „Boah, du bist einfach zu blöd dazu?“. Sicher nicht.

Warum also gibst du dir selbst das Gefühl, nicht gut genug zu sein? Zu klein, zu blöd zu unfähig?

Wir stellen unser Licht gerne unter den Scheffel und machen uns klein. Was wir an anderen bewundern, nehmen wir bei uns kaum wahr.

Da ist diese Freundin, die trotz Übergewicht immer zu kurze Röcke trägt. Aber sie ist charmant, hat ein atemberaubendes Lächeln und niedliche Sommersprossen.

Bist du nun diese Person, brennt sich lediglich das Übergewicht in dein Bewusstsein. Du schämst dich dafür. Das atemberaubende Lächeln wird zweitrangig und die niedlichen Sommersprossen empfindest du als albern und störend. Erkennst du, worauf ich hinaus will?

Betrachte dich doch mal durch die Augen eines anderen. Stelle dich vor den Spiegel und betrachte dich, wie du diese Freundin betrachten würdest.

Findest du albern? Fand ich anfangs auch… und doch ist dieses Verhalten sehr wirkungsvoll. Wir sind es nicht gewohnt, Positives an uns wahrzunehmen. Deshalb fühlt es sich zu Beginn unangenehm an. Aber bist du nicht genauso wertvoll, wie diese Freundin?

Tricky ist, dass wir nicht bewusst diese negativen Gedanken denken. Sie laufen unbewusst ab. Daher braucht es anfangs sehr viel Achtsamkeit, sich dieser kleinmachenden und destruktiven Gedanken klar zu werden. Und dennoch ist der erste Schritt in die Selbstliebe, liebevoll und nachsichtig mit dir selbst zu kommunizieren. So lange du dich selbst in deinen eigenen Gedanken klein redest, kannst du im Außen üben und praktizieren, so viel du willst – ohne Erfolg.

Vielleicht verbindest du Selbstliebe mit Egoismus und scheust dich daher, dich selbst gut zu behandeln. Doch wenn du selbst nicht gut zu dir bist – wer sollte es sonst sein?

Du musst nicht erst krank, arm oder einsam werden um dir zu erlauben, dich um dich selbst zu kümmern. Schau dir eine Mutter an – sie liebt ihr Kind, egal ob es schlechte Noten in der Schule hat, ob es zickig in der Pubertät ist oder betrunken von der Polizei nach Hause gebracht wird. Versuche doch mal, dich selbst wie dein eigenes Kind zu behandeln. Tröstend, nachsichtig, liebevoll. Wie fühlt sich das für dich an?

Warum sollten andere mehr in dir sehen, als du selbst in dir sehen kannst?

Du bist das Beste, was dir passiert ist – daher sprich gut und liebevoll von und mit Dir, selbst wenn etwas nicht so läuft wie Du es Dir vorgestellt hast. Nimm es an und sage Dir: “Ich werde das schaffen!”. Sind wir mal ehrlich, alles Rumgemäkel an dir selbst ändert im Zweifel auch nichts mehr an der Situation.

Ein positives Selbstbild – und das erschaffst du nur dann von dir, wenn du selbst dich liebevoll behandelst – ist so wichtig, da es einen entscheidenden Einfluss auf dein gesamtes Leben hat. Die Art und Weise, wie du dich siehst, wirkt sich darauf aus, wie erfolgreich du im Job bist, ob du eine glückliche Beziehung führst und wie du mit Herausforderungen umgehst.

Wenn du dir deiner Fähigkeiten und Stärken bewusst bist, wirst du risikobereiter sein, weil du dich den Herausforderungen des Lebens gewachsen fühlst.

Wenn du dich selbst liebst und respektierst, weißt du, dass es dir zusteht, aktiv dein Leben zu gestalten. Du weißt, dass du deine Wünsche, Gedanken und Bedürfnisse geltend machen darfst. Ein fundiertes und positives Selbstbild ist somit unumgänglich für Zufriedenheit, Gesundheit und Erfolg.

Ein negatives Selbstbild wirkt sich hingegen ungünstig auf dein Leben aus. Wenn du nicht an dich selbst glaubst, verbaust du dir Chancen, da du an dir und deinen Fähigkeiten zweifelst. Du wirst erst gar nichts riskieren, da du am Gelingen ohnehin zweifelst. Misserfolge entmutigen dich, da du eben „nichts kannst“ führst du sie grundsätzlich auf dein eigenes Fehlverhalten zurück. So wirst du vorschnell aufgeben und resignieren. Da dir der Mut fehlt, zu zeigen, was wirklich in dir steckt, wirst du auch von anderen als zögerlich und hilflos wahrgenommen und unterschätzt.

In Beziehungen wirst du die Selbstbestätigung, die jeder von uns braucht und die du dir im Idealfall eben selbst geben kannst, von deinem Partner oder deinen Freunden erwarten und diese damit überfordern. Dass solche Beziehungen und Freundschaften selten glücklich sind, muss ich hier nicht erwähnen.

Die gute Nachricht aber ist: 

Selbstliebe lässt sich trainieren.

Dein Selbstbild ist nicht in Stein gemeißelt ist.

Es existiert nur in deinem Geist – ist schlicht und einfach die Vorstellung, die du von dir selbst hast. Es ist keine realistische Wahrheit, sondern ein subjektives Bild, welches du verändern kannst.

Im nächsten Blogartikel gebe ich dir 15 einfache und geniale Tipps, um Selbstliebe zu praktizieren. Nicht verpassen 😉.

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Das war´s für heute von „Lust, dich selbst wieder wachzuküssen?“, dem Blog für mutige Frauen.

Lass mir gerne einen Kommentar da und/oder teile diesen Artikel mit Menschen, die auch davon profitieren können.

Ich wünsche dir einen zauberhaften und leichten Tag und freue mich auf dich im nächsten Artikel „15 Tipps um Selbstliebe zu praktizieren“.


Alles Liebe,

deine Iris

Iris Noll Female Empowerment Coach
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