004 10 Tipps für mehr Gelassenheit

10 Tipps für mehr Gelassenheit

Gelassenheit kommt selten von alleine und es bedarf einiges an Übung und Durchhaltevermögen, bis wir sie uns antrainiert haben.

Doch wozu ist Gelassenheit denn nun eigentlich gut?

Und ist sie wirklich so wichtig? – Ein klares JA!

Eine gelassenere Haltung im Leben hat zahlreiche Vorteile, von denen du profitieren wirst:

Du wirst zufriedener sein, denn wenn du dich immer wieder aufregst, erzeugt dies Stress und macht dich unzufrieden. Bist du jedoch gelassen, fühlst du dich glücklich und entspannt. Du bleibst in anstrengenden und schwierigen Situationen positiv und nimmst die Dinge grundsätzlich leichter.

Du wirst bessere Entscheidungen treffen, denn wenn du gelassen bist, regst du dich nicht mehr so schnell auf. Folglich bleibst du ruhig, besonnen und Frau der Lage. Du handelst überlegt und neigst nicht zu voreiligen, unüberlegten und impulsiven Entscheidungen.

Du wirst erfolgreicher sein, denn du betrachtest Probleme und Krisen mit dem nötigen Abstand, erkennst die Chance, die sich aus dieser Herausforderung ergeben kann. Du bewahrst Ruhe und bringst somit weiterhin gute Leistung.

Du lebst selbstbestimmter, denn wenn du ausgeglichen und gelassen bist, übernimmst du die Verantwortung für dich selbst. So vermeidest du, von anderen beeinflusst, zu einem bestimmten Verhalten provoziert und manipuliert zu werden. Gelassenheit bietet dir ein hohes Maß an Selbstbestimmung.

Wenn du gelassen bist, bist du frei von Angst und immer wieder kehrenden negativen Gedanken. Dich wird nichts so schnell aus der Ruhe bringen und du wirst dich auch nicht länger über Kleinigkeiten aufregen oder gar in Panik verfallen.

Du bist in der Lage, Menschen und Situationen zu akzeptieren, wie sie sind und offen für Toleranz und/oder Veränderungen sein.

Gelassenheit gibt dir innere Sicherheit. Du wirst entspannt und souverän mit Herausforderungen umgehen können und auch die Chance sehen, die eine solche Herausforderung mit sich bringen kann.

Du erlangst Kontrolle und Handlungsfähigkeit, denn du wirst angemessener und besonnener reagieren, statt vor Wut oder Ohnmacht unüberlegt und explosiv zu handeln.

Was aber steht deiner Gelassenheit nun im Weg?

Meist reagierst du unentspannt und gereizt, wenn jemand deine Grenzen überschreitet, dich persönlich angreift und/oder deine Privatsphäre verletzt. Dies sind Dinge, die du nicht beeinflussen kannst. Sie passieren zunächst einmal und sind nicht zu ändern. Jetzt geschieht folgendes: du reagierst – unüberlegt, reflexartig und ohne nachzudenken. Dies treibt deinen Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen.

Nun stelle ich folgende gewagte These auf: du wurdest nicht (nur) provoziert… DU hast DICH provozieren lassen – und dies war DEINE Entscheidung! Du kannst die Verantwortung für deine Gelassenheit nicht einem anderen zuschieben. 

Vielleicht stehst du auch ständig unter Strom, bist im Stress, hast häufig Zeitdruck und lässt dich leicht auf die Palme bringen. Gerade im Job ist dauerhafte Anspannung normal. Gelassenheit fällt da schwer.

Vielleicht hast du dich auch schon so an die Aufregung, die Wut oder die Hetze gewöhnt, dass du diese Reaktionen auf bestimmte Situationen bereits verinnerlicht hast unddiese dann ganz automatisch ablaufen, ohne dass du dir dessen überhaupt wirklich bewusst bist. Dann heißt es, Gelassenheit umso konsequenter zu trainieren.

Gelassenheit kannst du lernen!

Meine Erkenntnis: in der Regel lohnt sich die Aufregung nicht.

Dinge, die bereits geschehen sind, wirst du auch durch die größte Aufregung nicht mehr ändern.

Und was in der Zukunft liegt, wirst du durch innerlichen Aufruhr, ohnmächtige Gefühle und geistige Zerrissenheit erst recht nicht positiv beeinflussen.

Alles, was dir die Aufregung wirklich bringt, ist schlechte Laune, miese Gefühle und im schlechtesten Fall Streit und Auseinandersetzungen.

Wenn du jedoch gelassen reagierst, hast du sehr viel mehr Möglichkeiten:

Du kannst ruhig und besonnen darüber nachdenken, wie und ob du auf die Situation reagieren möchtest. Du bist in der Lage, die Konsequenz aus deiner nächsten Handlung zu erkennen und somit gezielt die notwendigen Schritte einleiten.

Davon einmal abgesehen, geht es DIR damit selbst viel, viel besser.

Wenn du dir DIES vor Augen hältst – und dass nicht jede Aktion eine Reaktion verlangt – fällt es dir leichter, deine Gelassenheit zu trainieren und öfter mal den Powerbutton auf „off“ zu stellen.

Wenn du gelassen bist, musst du nicht mehr reagieren – du kannst entscheiden!

Und hier nun 10 einfache und wertvolle Tipps, wie du sofort gelassener wirst:

1. Durchatmen

Atme tief durch und zähle innerlich bis 10 (in einigen Fällen auch bis 100 😉). Stelle dich nun aufrecht hin, straffe deine Schultern und atme durch die Nase ein und durch den Mund aus. Tiefe Atemzüge beruhigen dich sofort. Damit ist das Problem zwar noch nicht gelöst, aber du vermeidest unüberlegte Reaktionen. 

2. Überprüfe deine Wahrnehmung

Im ersten Moment der Aufregung erscheint dir die Situation furchtbar. Nun neigen wir Menschen gerne zum Dramatisieren und empfinden eigentlich harmlose Dinge viel schlimmer, als sie eigentlich sind. Überlege dir bitte genau, ob die Situation wirklich so schrecklich ist, wie sie dir im ersten Moment erscheint.

3. Verabschiede dich vom Perfektionismus

In der Realität ist NICHTS perfekt. Verabschiede dich deshalb von deinem Perfektionismus. Nicht alles muss immer zu hundert Prozent gemacht werden. Du gibst dein Bestes. Wertschätze dies.

4. Bewegung

Bewegung hilft dir dabei Ärger, Wut und angestaute Energien loszuwerden. Körperliche Aktivität baut Stresshormone ab, lässt dich die Probleme des Alltags gelassener ertragen und fördert auch gleich noch deine Gesundheit. Bevor du nun also vor lauter Wut und Ärger explodierst, gehe erst einmal eine Runde um den Block.

5. Lachen

Begegne deinem Ärger mit Humor. Lachen baut Stress ab. Dein Körper schüttet sofort Glückshormone aus und damit steigt deine Stimmung. So absurd es klingen mag, es funktioniert.

6. Selbstgespräche

Durch Selbstgespräche bekommst du erst einmal Abstand. Selbstgespräche bieten dir einen anderen Blickwinkel und du bekommst mehr Klarheit im Geist. Ein innerer Monolog kann Missverständnissen vorbeugen und bringt Ruhe in die eigene Reaktion.

7. Akzeptiere Fehler – bei dir und anderen

Wenn du Fehler als das wahrnehmen kannst, was sie sind – nämlich unvermeidbar und normal – bringt dir das Gelassenheit. Fehler passieren – so einfach ist das. Und das tun sie – ob du dich aufregst oder nicht.

8. Nimm dich selbst nicht so wichtig

Hast du nun doch überreagiert oder dir ist etwas Dummes passiert, das dich für gewöhnlich sehr unter Druck setzt – lache. Wir sind nicht so wichtig, wie wir immer glauben. Und über dich selbst lachen zu können, ist so befreiend.

9. Entscheide dich für mehr Gelassenheit – immer wieder

Häufig liegt es nicht in deiner Hand, welche Situationen du erlebst und wie andere Menschen sich verhalten. Es liegt aber sehr wohl in deiner Hand, wie du darauf reagierst. Entscheide dich, gelassen zu bleiben. Es wird dir immer leichter fallen.

10. Entspannungsübungen

Meditation, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung sind gute Methoden, um Entspannung und Gelassenheit zu üben. Probiere dich aus und schaue, was für dich funktioniert. Bei regelmäßiger Anwendung wirst du automatisch sehr viel ruhiger und gelassener.

Das war´s für heute von „Lust, dich selbst wieder wachzuküssen?“, dem Blog für mutige Frauen. Ich hoffe, ich konnte dich mit diesen Tipps motivieren, dein Leben zukünftig gelassener zu leben.

Und wenn du möchtest, schreib mir gerne, kommentiere und/oder teile diesen Blogartikel und trage dich auch gerne in meinen Newsletter ein. Auch dort gibt es immer wieder neue Impulse.

Ich wünsche dir einen zauberhaften und leichten Tag und freue mich auf dich im nächsten Artikel, in dem es heißt „Treat you like a Lady“.


Alles Liebe,

deine Iris

Iris Noll Female Empowerment Coach
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